Das Rheinland gibt den Ton an

Im Gebiet des heutigen Naturparks gab es die besten Voraussetzungen für die Entwicklung des Töpferhandwerks und der keramischen Industrie. Oberflächennah gelagerter Ton und Holz für die Brennöfen waren vorhanden, die großen Absatzmärkte waren nah.
Im Vorgebirge und in Brühl wurde vom 7. bis Mitte des 16. Jahrhunderts Gefäßkeramik produziert. Diese war europaweit begehrt und wurde sogar bis Amerika und Australien gehandelt.
Auch in der ehemaligen Töpferstadt Frechen bestimmten Töpferei und Steinzeugproduktion über Jahrhunderte das wirtschaftliche Leben. Typisch sind die weltweit bekannten Bartmannkrüge, die vom 16. bis zum 19. Jahrhundert in gewaltigen Mengen hergestellt wurden.
Ein weiteres Zentrum der rheinischen Keramikindustrie ist der Töpferort Adendorf. Zahlreiche Töpfereien produzieren und verkaufen hier auch heute noch ihre Ware.

Auf den Spuren der Töpfer

Tourenvorschläge:

Keramikweg Frechen

Länge der Route: 7,5 km

Töpferpfad Adendorf

Länge der Route: 2,7 km