Die Wälder im Naturpark Rheinland

Etwa ein Drittel der Gesamtfläche des Naturpark Rheinland ist Wald. Der Kottenforst ist seit mehr als 1.000 Jahren hoheitliches Eigentum, das heißt in Besitz von Kaiser, Kurfürst und Staat. Auch die Bürgewälder westlich von Kerpen haben eine lange Vergangenheit. Seit dem Mittelalter sind sie in dörflichem Gemeinschaftsbesitz. Einst waren diese Eichen-Hainbuchenwälder mit ihren zahlreichen Vogel- und Insektenarten sogar bis weit in die Bördelandschaft verbreitet.

Sehr viel jünger hingegen sind die Rekultivierungswälder der Ville. Das Gebiet wurde ehemals für den Braunkohleabbau genutzt. Nach 1920 entstand dort ein Laubmischwald mit über 40 Seen. Sie sind wichtige Brut-, Rast- und Überwinterungsplätze für Wasservögel und Lebensraum zahlreicher Amphibien. In den weiter nördlich gelegenen Rekultivierungsgebieten befindet sich der Wandel der jungen Laubwälder zu artenreichen Lebensräumen erst in den Anfängen.

Eine Übersicht der Waldgebiete im Naturpark

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