STATION TÖPFERORT ADENDORF

FEUER UND FLAMME FÜR DIE TÖPFERKUNST

Die ersten Töpfer kamen 1743 aus dem Westerwald nach Adendorf und fanden hier hochwertigen Ton in geringer Tiefe und reichlich Holz zum Brennen vor. So wurde das rheinische salzglasierte Steinzeug zur Adendorfer Spezialität. Noch bis in die 1960er Jahre hieß es "Adendorf brennt", wenn die Flammen weithin sichtbar aus den Salzlöchern der Langöfen schlugen und Rauchschwaden über das Dorf zogen. Dieser spektakuläre Brennvorgang, bei dem durch Zugabe von Salz die typische Glasur auf den Töpferwaren entsteht, ist seit 2006 wieder hier auf dem Dorfplatz zu erleben. Eine Runde auf dem Töpferpfad durch Adendorf zeigt Ton und Töpferkunst in allen Formen.

Töpferpfad Adendorf

Am Kasseler Langofen beginnt der 3 Kilometer lange Töpferpfad, der Adendorf mit seiner Töpfereigeschichte vorstellt. Von der Aussichtsplattform an der nächsten Station bietet sich ein imposanter Blick in die "Grube Erhard", deren Tonvorräte noch für Jahrzehnte reichen. Weitere Stationen des Pfades zeigen, wie hier in den letzten Jahrhunderten Ton abgebaut wurde. Unterwegs freuen sich die Töpfereien über Besucher/innen. Tonfliesen im Boden vor manchen Häusern weisen auf frühere Töpferwerkstätten hin.
Wer die Runde noch etwas nach Süden erweitert, trifft auf zwei ganz unterschiedliche Burgen: Burg Adendorf und Burg Münchhausen. Mehr Informationen zur Route finden Sie unter Tourentipp.

Entdeckertipps entlang der Route:

Burg Adendorf

53343 Wachtberg-Adendorf

Burg Münchhausen

53343 Wachtberg-Adendorf

Kasseler Langofen

53343 Wachtberg-Adendorf

Tourentipp:

Töpferpfad Adendorf

Länge der Route: 2,7 km

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