Wasserschloss und Flutkanal

Steckbrief

Länge:
8,4 km

Schwierigkeitsgrad:
leicht

Route ist ausgeschildert.
Route ist nicht organisiert.
Route ist ein Rundweg.

Routenlogo

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Routen-Beschreibung

Offene Ackerflächen, Obstplantagen und der schnurgerade verlaufende Erftflutkanal mit seinen Wehren, Mühlenbächen und Gräben prägen die längste der drei RegioGrün-Themenwanderrouten durch die Erftaue.

Erstes Ziel der Rundtour ist das Schloss Türnich. Als seltenes Beispiel eines rheinischen „Maison de Plaisance“ gehört es zu den kunstgeschichtlich
wertvollsten Schlössern des Rheinlandes. Die vorhandene Innenausstattung im Stile des so genannten zweiten rheinischen Rokoko sowie seine Geschlossenheit und die Qualität der Ausführung machen es einzigartig in der gesamten Region. Seit 1984 steht die Gesamtanlage unter Denkmalschutz. Doch nicht nur das Schloss selbst ist bemerkenswert. Sie sollten sich in jedem Falle auch den im 19. Jahrhundert angelegten Landschaftspark ansehen, der seit mehr als 100 Jahren für die Bevölkerung offen steht.

Das Hofcafé im Innenhof des Schlosses lädt zum Verweilen ein.

Anschließend führt die Route durch eine imposante Lindenallee, die wie das Längsschiff einer gotischen Kathedrale anmutet, mit einem kurzen Schlenker durch die Ortslage von Türnich. Von dort geht es mit Blick auf die Apfel- und Wildobstkulturen des schlosseigenen biologisch-dynamischen Obstbaubetriebes zum Erftflutkanal.

Sie passieren das alte Türnicher Schwimmbad in der Erft und gelangen zu Wehr I, durch dessen Einstau die Wasserversorgung von Schloss Gymnich, der Gymnicher Mühle und bald auch der Neuen Erft gesteuert wird. Gesäumt von Baumreihen, jungen Laubwäldern und Wiesen erreichen Sie wieder den Ausgangspunkt der Wanderung, das Naturparkzentrum Gymnicher Mühle.

Fotos

(Bilder: Rhein-Erft-Kreis)

Highlights am Weg