Backsteinplastik von Per Kirkeby

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Das Haus Bitz in Frechen-Bachem beherbergt seit 2005 die ITB Informationstechnologie-Beratung. Davor war es der Sitz der Galerie von Jule und Michael Kewenig. Das Ehepaar hat unter anderem für die Präsenz des weltbekannten dänischen Künstlers Per Kirkeby in Frechen-Bachem gesorgt. Der Maler, Bildhauer und Architekt wurde 1938 in Kopenhagen geboren. Im Jahr 1973 schuf er seine erste Backsteinplastik für den Außenraum mit der Bezeichnung „Huset“ (Haus). In den 1980er-Jahren entstanden neben großformatigen Ölgemälden monolithische Backsteinplastiken. Seit 1995 beschäftigte sich Per Kirkeby zunehmend mit Architektur.

Das Kunstwerk in Frechen-Bachem wurde 1992 aufgestellt. Die öffentliche Einweihung erfolgte allerdings erst im Jahre 1993.

Anfangs war die Plastik sehr umstritten, da die innere Struktur von vier Wänden aus rotem Backstein mit jeweils einem langen Fenster von oben gesehen eine spiegelverkehrte Hakenkreuzform darstellt. Diese ist das Ergebnis der Raum- und Lichtstrategie des Künstlers. Der quadratische Grundriss des Kunstwerkes korrespondiert mit dem quadratischen Kirchturm der gegenüber gelegenen Heilig-Geist-Kirche. Die Innenkonstruktion der Plastik versinnbildlicht die Idee eines Labyrinths und nimmt gleichzeitig Bezug auf die ursprüngliche, in vielen Kulturen verbreitete, positive Bedeutung des Symbols als eines stilisierten Sonnenrads.

Dies ist der 3. Punkt auf dem Keramikweg in Frechen.

Adresse

Hubert-Prott-Straße

50226 Frechen-Bachem