Naturparkportal "Museum der Badekultur"
Die Römer im Rheinland

Schon die Römer wussten, was Lebensqualität ist. So gehörte der Besuch der Thermen fest zum römischen Alltag. In den öffentlichen Badehäusern traf sich „die halbe Stadt“. Das Museum der Badekultur erzählt von dieser Historie – es zeigt die Spuren der Geschichte und dient zugleich als Portal für das Thema „Die Römer im Rheinland“.


Für ca. 450 Jahre – von 50 v.Chr. bis 400 n.Chr. – gehörte das heutige Rheinland als Provinz Niedergermanien zum römischen Imperium. Provinzhauptstadt war der am Rhein gelegene Ort Colonia Claudia Ara Agrippinensum (CCAA), das heutige Köln – ein Knotenpunkt für Handel und Verkehr und voll von städtischem Leben.
Wo heute der Naturpark Rheinland ist, war das Leben hingegen eher ländlich geprägt. Hier wie dort ist ein umfangreiches historisches Erbe erhalten geblieben.

Zum Beispiel die Straßen: Ein umfangreiches Straßennetz verband die Provinz mit Rom. Der gradlinige Verlauf der Straßen ermöglichte es beispielsweise Militär, Händlern und Kurieren,  ihre Ziele schnell zu erreichen. So verband die über Trier bis nach Lyon führende Agrippastraße Köln mit Zülpich, dem ehemaligen Tolbiacum. Ein in Teilen gut erhaltenes Bauwerk von höchster technischer Qualität ist die um 80 n.Chr. errichtete römische Wasserleitung, die die Provinzhauptstadt mit 20 Millionen Liter Trinkwasser pro Tag versorgte. Aus der Eifel kommend führte sie bis nach Köln und durchquerte dabei den Naturpark Rheinland.


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