Die Bördelandschaften

Zwischen der Eifel im Westen und der Ville im Osten erstrecken sich die Ebenen der Börde.
Der Wind hat hier in den letzten Eiszeiten eine meterdicke Lössschicht abgelagert. Löss ist feiner kalkhaltiger Gesteinsstaub und bildet einen besonders fruchtbaren Boden. Bereits die Römer siedelten sich daher hier an, um Ackerbau zu betreiben.
Heute bestimmen kleine Dörfer und Städte umgeben von großflächigen Weizen- und Zuckerrübenfeldern das Bild. Dazwischen finden sich zahlreiche private Gutshöfe und Wasserburgen, entstanden aus den wehrhaften Hofanlagen der Ritterzeit. Markant ist auch der Teilabschnitt der römischen "Agrippastraße", welche die Kulturlandschaft schnurgerade durchzieht.

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