Oomssche Baukeramik an den Häuserfassaden

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In Zusammenarbeit mit Kölner Künstlern entstanden in dem von Toni Ooms geleiteten Werk „Kalscheuer“ neben Steinzeugrohren und Feinkeramik viele baukeramische Arbeiten. Zunächst waren es kleine Gartenstücke, dann folgten die ersten Türeinrahmungen. Ab circa 1920 begann die Serienproduktion von Baukeramik. Zunehmend wurde sie auch in anderen Städten verwendet. Ab 1927 setzte sich der Frechener Bürgermeister Dr. Peter Toll stärker für die Oomsschen Projekte ein.

Die keramischen Türumrahmungen in der Hubert-Prott-Straße und An der Fließ in Frechen-Bachem gehören zu den schönsten Beispielen heute noch existierender Oomsscher Baukeramik in Frechen. Sie sind 1926 bis 1927 entstanden. Die einzelnen Keramikplatten sind im Stil des Expressionismus verziert mit abstrahierten Pflanzenornamenten und menschlichen Figuren. Über der Tür des Hauseingangs Nummer 138 ist in einer Nische die keramische Darstellung des Heiligen Georgs mit dem Drachen zu sehen, ein beliebtes Motiv von Franz Albermann. Über dem Eingang Nummer 144 ist eine Madonna mit Kind aufgestellt. Diese Plastik trägt die Bezeichnung „Weihnachten“ und wurde zwischen 1924 und 1927 ebenfalls von Franz Albermann entworfen.

Dies ist der 5. Punkt auf dem Keramikweg in Frechen.

Adresse

Hubert-Prott-Straße 136

50226 Frechen-Bachem