Keramisches Portal und Steinzeugplastik

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Das rekonstruierte Portal des Gasthofes „Zur Glocke“, der sich bis zur Verbreiterung der Hüchelner Straße im Jahre 1970 an der Hauptstraße 1 befand, ist heute in der Eingangshalle der Volkshochschule und des Stadtarchivs zu sehen. Das gesamte verputzte Fachwerkhaus, 1927 entstanden, war reich mit Keramik nach den Entwürfen von Franz Albermann ausgestaltet. Die Laibungen der erhaltenen Türumrahmung sind mit Bildreliefs geschmückt. In Oberlichthöhe sind zwei halbplastische Köpfe – Porträts von Toni Ooms und dem Wirt des Gasthofes Fritz Wolf – angebracht. Über dem Türsturz befindet sich eine als Glocke gestaltete Eingangslampe. Im Original bestand das Portal ausschließlich aus grün glasiertem Steinzeug. Bei der Restauration fügte Wolfgang Sassmannshausen die neuen Teile bewusst in einem anderen Farbton ein.

Links neben dem Portal sieht der Betrachter die 80 Zentimeter hohe salzglasierte Steinzeugplastik „Ziehharmonikaspieler“. 1952 vom Bildhauer Toni Stockheim geschaffen, stand sie zunächst an der Lindenstraße, Ecke Freiheitsring. Im Jahr 1985 wurde das Original durch einen Bronzeguss ersetzt und als Schenkung der Kulturstiftung der Kreissparkasse Köln an seinen heutigen Standort gebracht.

Dies ist der 12. Punkt auf dem Keramikweg in Frechen.

Adresse

Hauptstraße 110-112

50226 Frechen

Öffnungszeiten

Besichtigungen sind während der Öffnungszeiten möglich: Mo, Di: 8:30 - 12:30 Uhr und 14:00 - 16:00 Uhr Mi, Fr: 8:30 - 12:30 Uhr Do: 8:30 - 12:30 Uhr und 14:00 - 17:30 Uhr