Plastik "Braumännchen"

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Über dem Eingang der Eckkneipe, die früher „Zum deutschen Eck“ hieß und heute den Namen „Einsteins“ trägt, ist im Giebel die keramische Plastik des „Braumännchens“ angebracht. Sie entstand um 1927. Die fast ein Meter hohe Figur mit einem Bierkrug in der Hand steht lässig da und lächelt verschmitzt. Die Initialen „RM“ und die Jahresangabe auf dem Humpen nehmen Bezug auf den Brauereigründer Robert Metzmacher, der seit 1879 das Brauhaus betrieb. Diese Plastik und ihr Zwilling an dem heute nicht mehr existierenden Gasthof „Zur Glocke“ (früher Hauptstraße 1) markierten den Anfang und das Ende der Frechener Hauptstraße, die Unterdorf und Oberdorf miteinander verband.

Anstelle des fröhlichen Zechers am Gasthaus „Zur Glocke“ steht heute als Wetterfahne auf dem Dach des Hauses am Anfang der Hauptstraße der „Kappenmann“. Seine Kappe, die Arbeitskleidung und das locker vorgestellte Bein erinnern formal an die ursprüngliche Figur des Bierjungen. Der Kappenmann, der hier ein Kanalisationsrohr in den Händen hält, stellt einen Steinzeugarbeiter dar. Dieser war in den Ofenkolonnen dafür zuständig, die schweren Rohre in die Brennöfen einzusetzen und nach dem Brand wieder auszuräumen. Die Wetterfahne wurde 1992 vom Frechener Bildhauer Olaf Höhnen geschaffen.

Dies ist der 17. Punkt auf dem Keramikweg in Frechen.

Adresse

Hauptstraße 220

50226 Frechen