
Durch das Rheinische Amt für Bodendenkmalpflege wurden 1986 im Zuge von archäologischen Untersuchungen in der Broichgasse im Frechener Oberdorf die Reste von insgesamt vier Keramik-Brennöfen freigelegt. Ein Irdenware-Brennofen aus dem 18.-19. Jahrhundert und ein so genannter „Kannenofen“ zum Brennen von Steinzeug aus dem 17. Jahrhundert wurden konserviert, restauriert und überdacht. So kann die Außenstelle „Historische Brennöfen Broichgasse“ ganzjährig besichtigt werden. Die zwei Ofentypen waren an dieser Stelle unmittelbar aneinander gesetzt, allerdings mit jeweils entgegen gesetzter Betriebsrichtung. Beide, vom Typ „liegende Öfen“, sind im Originalzustand mit Heizerplatz, Feuerungsraum und der eigentlichen Brennkammer sowie dem Kaminansatz sehr gut erhalten.
Auf den Informationstafeln vor Ort wird die Funktionsweise der Öfen erklärt.
Dies ist der 16. Punkt auf dem Keramikweg in Frechen.
Adresse
Broichgasse
50226 Frechen