Doppelt Futtern

Auf zwei Etagen

Die Streuobstwiese kann gleich zweifach wirtschaftlich genutzt werden:
Zum einen sind die Früchte der Bäume und zum anderen die Wiese unter den Bäumen nutzbar.
Die kräuterreiche Wiese wird entweder von Vieh abgegrast oder gemäht ans Vieh verfüttert. Damit die Tiere nicht krank werden, ist es wichtig, dass die Wiese nicht durch Müll oder Hundekot verunreinigt wird.

Hier an der Station gibt es zwei unterschiedlich genutzte Wiesen zu sehen:
Nicht nur die Bäume, die dort stehen sind ganz unterschiedlich gewachsen und tragen verschiedenen Früchte, sondern auch die Nutzung variiert. Auf der einen Streuobstwiese grast mehrmals im Jahr eine hübsche, weiße Rinderart. Die andere Wiese ist Teil des Wiesenprojektes „Blütenparadiese“ der Biologische Station Bonn/ Rhein-Erft. Hier wird das Gras gemäht, getrocknet und als Heu verfüttert.

Bienen, Schmetterlinge und viele andere Insekten profitieren vom Blütenreichtum auf beiden Etagen.
Ein Streuobstbaum liefert etwa 160 kg Äpfel oder 300 kg Birnen pro Jahr. Die reifen Früchte werden geerntet und zu leckeren Produkten verarbeitet.

 

 

© Naturpark Rheinland
© Naturpark Rheinland
© Ute Prang, Rhein-Erft-Kreis

Entdeckertipps entlang der Route:

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KM51 - Das Erftmuseum Begleitplan

Das Begleitheft zum Museumsbesuch im KM51 - Das Erftmuseum!

Naschbaumsorte Gravensteiner

Gravensteiner

Pflückreife:
Anfang September
Lagerfähig:
5–6 Wochen, in guten Kellern auch länger
Geschmack:
würzig
Verwendung:

zum Direktverzehr, einer der bestschmeckenden
Tafeläpfel