Graurheindorf

Die erste Erwähnung von Rindorp geht auf das Jahr 1131 zurück, als erstmals Kirche und Burg (damals noch als Herrenhof) urkundlich genannt werden.
Um 1230 wurde hier ein Kloster der Zisterzienserinnen gegründet.
Die graue Farbe der Ordenstracht bildet heute einen Teil des Ortsnamens.
1689 wurde die Graurheindorfer Burg zerstört und 1755 in ihrer heutigen Form als Herrenhaus wiedererrichtet.
Als Baumeister wird Michael Leveilly vermutet, der auch das Bonner Rathaus erschaffen hat.
Die Estermannstraße folgt dem Verlauf der römischen Heerstraße, die Bebauung entlang dieser Straße ist eines der seltenen erhaltenen Beispiele eines fränkischen Straßendorfes.
Die Pfarrkirche St. Margareta wurde an der Stelle eines römischen Landhauses errichtet.
In Höhe der Einmündung des Rheindorfer Baches wurde der Bonner Stadtzoll erhoben.
In den 1920er Jahren wurde der Bonner Rheinhafen in Graurheindorf errichtet, aus dieser Zeit stammt auch die heute als Bürogebäude genutzte Auermühle.
Heutzutage gilt der Hafen als der modernste Umschlaghafen der Binnenschifffahrt.

Adresse

53117 Bonn-Graurheindorf