Oberburg Fliesteden

Vor der französischen Herrschaft (1794-1814) war Fliesteden eine Unterherrschaft im Erzstift Köln. Es lag an der Grenze des kurkölnischen Staates. 1715 ließ Erzbischof Josef Clemens den Herrn der Oberburg, Heinrich von Graß, gefangen nehmen, um ihn zur Anerkennung der erzbischöflichen Landeshoheit zu zwingen. Die Adelsfamilien auf Ober- und Unterburg übten gemeinsam die Gerichtsbarkeit und Verwaltungshoheit in dem kleinen Dorf aus.

Die Oberburg am südlichen Rand des Dorfes wurde in eine fränkische Hofanlage umgewandelt. Ihr Herrenhaus ist ein zweistöckiger Bau mit einem Walmdach (als Walm wird eine dreieckige Abschrägung am Dachgiebel bezeichnet), Sprossenfenstern und grünen Schlagläden.

Privatbesitz - kein öffentlicher Zugang

Adresse

Am Platz 4

50129 Bergheim-Fliesteden

(Bilder: Kreisstadt Bergheim)