Burg Hermülheim - Torbogen der ehemaligen Burg

Das Herrenhaus Burg Hermülheim wurde im 18. Jahrhundert auf den Fundamenten einer Burg aus dem Mittelalter errichtet. Erhalten blieben lediglich eine Brücke und ein Torbogen.

Der Torbogen am Ende des Deutschordensweges hinter der steinernen Brücke über den ehemaligen Burgweiher ist das letzte Relikt der ehemals prächtigen Wasserburg. Der deutsche Orden ließ hier wohl schon im 13. Jh. eine erste Ordensburg bauen. 1760 errichtete wahrscheinlich der kurkölnische Hofbaumeister Michael Leveilly ein neues repräsentatives Herrenhaus, das 1834 von dem bekannten Romantiker und Kölner Stadtrat Everhard von Groote und seiner Frau Franziska von Kempis erworben und grundlegend rekonstruiert wurde. Daher befinden sich in dem schmiedeeisernen Tor des Torbogens die Wappen dieser beiden Familien. Nachdem die Gemeinde Hürth die Burg mit umliegenden Ländereien 1959 von der Familie von Groote im Tausch gegen Gut Vogtsbell erworben hatte, um dort den neuen Stadtteil Hürth-Mitte zu errichten, ließ sie sie 1964 abreißen.

Adresse

Deutschordensweg-Burgpark

50354 Hürth-Hermülheim

(Bilder: Stadt Hürth (Bildarchiv))