Arabische Reibekuchen - Maakouda

Maakouda sind die arabische Variante von unseren rheinischen Reibekuchen. Durch nur ein paar kleine ergänzende Zutaten wie Koriander und Safran und einen leckeren Joghurt-Minz-Dipp dazu, wird aus dem Klassiker eine internationale Köstlichkeit.

Zutaten für ca. 4 Portionen

- 1 kg Kartoffeln
- 2 Eier
- Mehl nach Bedarf
- Salz
- Pfeffer
- etwas Safranpulver
- 1 EL Koriander fein gehackt

Zubereitung:

Erst werden die Kartoffeln mit Schale gekocht. Nach dem Abkühlen die Kartoffeln pellen und zerstampfen.

Nun die Kartoffelmasse in einer Schüssel mit den Eiern, dem Koriander und den Gewürzen mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zuletzt aus dem Teig kleine Fladen formen und in einer Pfanne mit Öl beidseitig goldbraun braten.

Nach dem Ausbacken auf einem Küchenkrepp kurz abtropfen lassen bzw. im Backofen warmhalten, bis alle Maakouda fertig ausgebacken sind.

Mit Joghurt-Minz-Dip servieren.

Zutaten

Zutaten für die Reibekuchen

  • 1 kg Kartoffeln
  • 1 große Zwiebel
  • 1 EL Essig
  • 2-3 Eier
  • 3-4 EL grobe Haferflocken
  • Salz
  • Prise Muskat
  • Pflanzenfett zum Ausbacken

Zutaten für das Apfelmus

  • 750 g Äpfel (Boskop oder Cox Orange)
  • 1 EL Butter
  • 1-2 EL Zucker
  • 0,1 Apfelsaft
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1-2 Lorbeerblätter
  • 1 Zimtstange

Zubereitung

  1. Zuerst bereiten Sie das Apfelmus zu. Die Äpfel werden geschält, geviertelt und in grobe Stücke geschnitten.

  2. In einem Topf die Butter leicht schmelzen und die Apfelstücke darin mit Zucker andünsten. Mit Wasser ablöschen und etwas Zitronenschale hinein reiben. Den Zitronensaft auspressen und mit den Lorbeerblättern und der Zimtstange in den Topf geben.

  3. Mit einem Deckel, auf abgeschalteter Herdplatte, 10 Minuten ziehen lassen. Anschließend die Apfelmasse in eine Schüssel füllen, so ist es ein Kompott. Soll es ein glattes Apfelmus werden, entfernen Sie die Zimtstange und die Lorbeerblätter, bevor Sie die Äpfel mit einem Mixstab glattrühren. Bis zum Verzehr auskühlen lassen.

  4. Nun die Kartoffeln und die Zwiebel schälen. Die Hälfte der Menge auf einer feinen Reibe und die andere Hälfte auf der groben Reibe in eine Schüssel raspeln, salzen und den Essig zugeben. Er bewirkt, dass die Kartoffelmasse schön hell bleibt.
    Das Salz zieht das Wasser aus den Kartoffeln und sollte 5 Minuten einwirken können. Mit den Händen die Kartoffeln grob ausdrücken oder in ein Sieb geben, damit das Kartoffelwasser abfließen kann.

  5. Zurück in eine Schüssel gefüllt, vermischen Sie die Kartoffeln mit den ganzen Eiern und den Haferflocken.
    Die ausgedrückte Kartoffelflüssigkeit wird weggeschüttet. Eventuell die Masse noch einmal nachsalzen und mit Muskat abschmecken.

  6. In einer Pfanne genügend Pflanzenfett erhitzen und pro Portion 2-3 Esslöffel Reibekuchenteig hinein geben. Ist der Reibekuchen unten schön gebräunt wird er einmal umgedreht.

  7. Im vorgeheizten Backofen bei 100 Grad warmhalten bis alle Küchlein ausgebacken sind.

Tipp

Reibekuchen sind kein Schlankgericht. Nicht am Fett sparen! Nur so werden die Reibkuchen schön knusprig.
Zudem sollte das Fett auch richtig gut heiß sein. Das verhindert lästiges Anbacken am Pfannenboden. Bitte kein Pflanzenöl verwenden, da es schnell verbrennt, sondern mit hocherhitzbarem Pflanzenfett, das auch zum Frittieren verwendet wird, braten.
Überschüssiges Fett beseitigen Sie nach dem Backen, indem Sie die Reibekuchen kurz auf Küchenpapier ablegen.
Als weitere Beilagen werden auch gerne Schwarzbrot und Apfelkraut gereicht.