Gurkenkörbchen mit Dillquark

Schichtkäse oder Quark wird im im Rheinland "Klatschkies" genannt. Damit er cremig wird, sollte man etwas Sauerrahm unterrühren. Dillkraut gibt die richtige Würze und Leinöl - als regionales Superfood - liefert wertvolle Omega-3-Fettsäuren.

© Ulla Scholz

Zutaten

Für 4 Personen

  • 1 Schlangengurke
  • 250 g Schichtkäse oder Topfen 20% Fett
  • 100 g Sauerrahm 10 % Fett
  • 1 EL Leinöl
  • 3 Dillzweige
  • ½ Bio-Zitrone
  • Salz
  • Pfeffer

Außerdem

  • 150 g Walnüsse
  • 5 Radieschen

Zubereitung

Die Gurken waschen und in ca. 4 cm große Stücke teilen. Mit einem Zestenreißer am Rand Streifen herunterziehen. Dann mit einem Kugelausstecher die Gurken - bis auf ein Stück Boden - aushöhlen. Quark und Sauerrahm verrühren. Den Dill fein schneiden. Das Kraut, den Zitronensaft, etwas Zitronenschale, Leinöl, Salz und Pfeffer unter die Quarkmasse rühren. Alles in einen Spritzbeutel geben und in die Gurkenhüllen füllen. Mit einem Dillzweig, Radieschenscheibe und einer Walnuss verzieren.

Info

Dill spielt auch in der türkischen und polnischen Küche eine große Rolle. Wer das Kraut nicht mag, gibt Schnittlauch oder Petersilie in den Quark. Gurkenkörbchen eignen sich gut als Party-Fingerfood oder als kleine Vorspeise. Auch Kinder haben großen Spaß mit Zestenreißer und Kugelausstecher - beides gibt es im Küchenzubehörfachhandel - schöne Hüllen für die Füllung zu schnitzen. Selbstgemachtes schmeckt dem Nachwuchs einfach besser. Da greifen auch Gemüsemuffel zu. Weniger aufwendig ist es, wenn der Dillquark als Beigabe zu Pellkartoffeln gereicht wird. Die Gurke grob raffeln und unter den Quark mixen. Mit einer gehackten Knoblauchzehe abgeschmeckt hat man dann ein rheinisches Tzatziki.

© Ulla Scholz