Rheinische Kartoffelsuppe

Kartoffelsuppe schmeckt pur schon prima. Man kann sie auch portionsweise mit Wurststückchen, Parmesanspänen, Nordseekrabben, Räucherfisch oder Trockentomatenstreifen veredeln. Diese Zutaten separat zur Suppe servieren. So hat jeder Gast die Möglichkeit, nach eigenem Gusto zu verfeinern.

Zutaten

Zutaten für 4-6 Personen

  • 1 kg Kartoffeln
  • 100 g Sellerie
  • 100 g Karotten
  • 100 g Lauch
  • 1-2 Lorbeerblätter
  • Liebstöckel frisch oder getrocknet
  • 200 g Sahne oder Schmand
  • Butter zum Anschwitzen
  • 2 Liter Wasser, Gemüse- oder Fleischbrühe zum Auffüllen
  • Muskat
  • Salz
  • Pfeffer

Außerdem

  • 2 Scheiben kräftiges Roggenbrot vom Vortag
  • 1 EL Pflanzenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • Petersilie oder Schnittlauch
  • 4 EL Schmand

Zubereitung

Für die Suppe Kartoffeln, Sellerie, Möhren und Zwiebeln schälen und die Lauchstange putzen. Alle Gemüse in grobe Stücke oder Würfel schneiden. In einen passenden Topf etwas Butter schmelzen und die Zwiebeln golden anrösten. Nun die Kartoffelstücke und das Suppengemüse zugeben. Gut gut umrühren und entweder nur mit Wasser oder mit Brühe ablöschen. Gewürzt wird mit Lorbeerblättern, Liebstöckel, Muskat und Salz. Die Kartoffelsuppe - circa 30 Minuten - garen lassen. Die Lorbeerblätter entnehmen und Sahne und etwas Pfeffer zugeben. Die Suppe noch einmal aufkochen und anschließend mit einem Mixstab pürieren.

Für das Topping das altbackene Brot in kleine Würfel teilen. Die Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Brotstückchen in einer Pfanne in wenig Öl kross braten und zum Schluss mit Knoblauch und Salz verfeinern. Die Kartoffelsuppe portionieren und mit Röstbrot Sauerrahm und gehackter Petersilie vollenden.

Info

Wenn man pürierte Suppen noch einmal aufwärmt, brennen sie schnell an. Es gibt einen Trick, wie sich für eine Party eine große Menge Kartoffelsuppe schon am Vortag gut zubereiten lässt: Die Suppe nach der Garzeit nicht pürieren, sondern abkühlen lassen und kalt stellen. Kurz bevor die Gäste kommen, die Sahne in die kalte Suppe geben, den Topf wieder auf den Herd stellen und erhitzen und dann erst pürieren.

© Ulla Scholz