Rote Beete Parmesan-Taler

Die Rübe gehört einfach zum Rheinland. Besonders die Rote Bete ist beliebt. Man weckt dünne Scheiben in Essigmarinade ein oder mischt das gekochte Gemüse unter den Heringssalat. Hier gibt es Rote Bete als Bratling, der durch die Ei-Parmesanhülle nach Bella Italia schmeckt.

© Ulla Scholz

Zutaten

Rote Beete Parmesan-Taler (für 4 Personen)

  • 2 Rote Bete (gekocht)
  • 4 Eier
  • 50 g Parmesankäse oder Pecorino
  • 2 EL Semmelbrösel
  • 2 EL Mehl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Butterfett zum Braten

Außerdem

  • 150 g Schmand 24% Fett
  • Salz
  • ½ Zitrone
  • Petersilie

Zubereitung

Die gekochten Rote Bete-Knollen pellen und in halbzentimeterdicke Scheiben teilen. Den Parmesankäse fein reiben. Das Mehl auf einem Suppenteller ausbreiten. Die Eier in eine flache Schüssel klopfen und mit dem Parmesankäse und den Semmelbröseln verrühren. Dezent mit Salz und Pfeffer würzen. Beim Salzen deshalb aufpassen, da der Käse schon kräftig schmeckt. In einer passenden Pfanne Butterfett erhitzen. Die Scheiben dünn in Mehl wälzen und danach in die Ei-Parmesan-Masse geben. Alles langsam in Butterfett ausbraten und einmal drehen. Damit überschüssiges Fett abtropfen kann, die Bratlinge vor dem Anrichten auf Küchenpapier legen. Für die Sauce den Schmand mit Salz und Zitronensaft verrühren. Die Petersilie fein hacken und unterheben.

Anrichten

Rote Bete-Bratlinge auf Teller geben und die Sauce in Portionsschälchen abfüllen.

Info

Rote Bete kann man auch aus gelben oder bunten Rüben herstellen. Wichtig ist nur, dass man das Gemüse in der Schale gart. So bleiben Farbe und Aroma optimal erhalten und es läuft nicht in das Kochwasser aus. Dabei darauf achten, dass die Knollen nicht zu weich werden. Bratlinge kann man kalt und warm essen. Für Vegetarier sind sie ein schöner Snack für die Brotdose und für die Party ein prima Fingerfood. Man muss übrigens nichts von der Pflanze wegwerfen. Aus den Blättern lässt sich ein Pesto herstellen. Die roten dünnen Stiele schmecken, wenn man sie in Olivenöl anschwitzt und mit Salz, Pfeffer und Zitrone als Gemüse serviert.

© Ulla Scholz