Schakschuka

Schakschuka heißt Vermischtes und ist eine würzig-scharfe Tomaten-Paprika-Pfanne mit verlorenem Ei. Das leichte Gemüsegericht stammt ursprünglich aus Tunesien. Schakschuka ist aber auch in Algerien und Ägypten beliebt und wird in Israel zum Frühstück gegessen. Von daher gibt es zahlreiche regionale Abwandlungen.

© Ulla Scholz

Zutaten

Für 2-3 Personen

  • 2-3 Paprikaschoten
  • 400 g Tomaten
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • 3 Eier
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 TL Kumin
  • Schwarzer Pfeffer
  • Salz
  • Olivenöl zum Anbraten

Dekoration

  • Etwas Blattpetersilie
  • 150 g Joghurt 10% Fett
  • 1 TL Harissa (scharfe Gewürzpaste mit Peperoni)

Zubereitung

Die Paprikaschoten putzen und in Würfel teilen. Die Tomaten achteln und den grünen Stielansatz wegschneiden. Knoblauchzehen und Zwiebel pellen, dann fein würfeln. In einer passenden Pfanne mit hohem Rand etwas Olivenöl erhitzen. Zunächst Zwiebeln und Knoblauch hineingeben und mit Paprikapulver und Kumin bestreuen. Alles vorsichtig anrösten. Dann mit den Gemüsestücken auffüllen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Alles circa 15 Minuten köcheln lassen. Mit einem Löffel drei Kuhlen ausheben und je ein ganzes Ei hineingleiten lassen. Das Eigelb sollte dabei möglichst nicht beschädigt werden. Einen Deckel auflegen und bei geringer Herdtemperatur so lange garen, bis das Eiweiß gestockt ist. Vor dem Servieren mit Petersilie bestreuen. Zum Schärfen reicht man Harissa dazu. So kann jeder die Intensität selbst festlegen. Als Beilage passt Fladenbrot und als Topping schmeckt Joghurt, der eine hohe Fettstufe aufweisen sollte.

Info

Will man Schakschuka auf rheinische Art zubereiten, werden geschälte, rohe Spargelstücke (weiß oder/und grün) in einer Pfanne angebraten. Dann das Gemüse mit wenig Mehl bestäuben und mit Sahne ablöschen. Alles so lange einköcheln lassen bis kaum noch Sauce vorhanden ist. Nun mit Zitrone, einer Prise Zucker, Salz und Pfeffer würzen. Drei Kuhlen in der Spargelpfanne ausheben und die rohen Eier hineinfließen lassen. Die Pfanne mit einem Deckel versehen und warten bis das Ei stockt. Als Topping passen Kerbelkraut oder Schnittlauchröllchen und für etwas Crunch sorgen geröstete Mandelblättchen.

© Ulla Scholz