Gute Besucherzahlen im Naturparkzentrum Gymnicher Mühle

Naturpark Rheinland zieht eine positive Bilanz der pädagogischen Arbeit

[Bergheim/Erftstadt] Seit der Eröffnung im Juni 2014 betreibt der Naturpark Rheinland im Auftrag des Rhein-Erft-Kreises und des Erftverbands den außerschulischen Lernort am Naturparkzentrum Gymnicher Mühle. Hierzu gehört die „Wasserwerkstatt“, der „Wassererlebnispark“ und „KM51 – Das Erftmuseum“.
Landrat Michael Kreuzberg, der Verbandsvorsteher des Naturparks, hat bei einem Pressetermin im Erftmuseum, gemeinsam mit Norbert Engelhart, dem Vorstand des Erftverbandes, für diese Teile des Naturparkzentrums eine deutlich positive Besucherbilanz vorgestellt.
Insgesamt haben in den vergangenen dreieinhalb Jahren mehr als 140.000 Personen die unterschiedlichen Angebote in Anspruch genommen, die im Rahmen des Regionale 2010 Projektes „RegioGrün“ rund um die historische Wassermühle entstanden sind. Eine Zahl, die alle Prognosen weit übertroffen hat.
Im aktuellen Jahr konnten trotz des schlechten Sommerwetters die Besucherzahlen im Wassererlebnispark gegenüber den Vorjahren nochmals deutlich, um 5.000 Personen gesteigert werden. In den Monaten von April bis Oktober haben im Jahr 2017 mehr als 30.000 Besucher den 15.000 Quadratmeter großen Wasserspielplatz aufgesucht.
Besonders erfreut sind die Verantwortlichen darüber, dass auch die pädagogischen Pro-gramme, die in der Wasserwerkstatt vorwiegend für Kindertagesstätten und Schulen, aber auch für Erwachsene angeboten werden, auch 2017 wieder nahezu ausgebucht waren. Insgesamt haben mehr als 400 Gruppen, mit rund 8.000 Personen die Bildungs-angebote in diesem Jahr in Anspruch genommen. Das Naturparkzentrum hat sich somit schon nach kurzer Zeit zu einem festen Bestandteil in der Bildungslandschaft der Region entwickelt.
Nach wie vor sind vor allem die sogenannten „Wasserforscher“-Kurse, bei denen die Kinder barfuß in die Erft gehen und dort die Fluss-Lebewesen erforschen, sehr beliebt.  Da die Nachfrage besonders in den Wochen vor den Sommerferien sehr groß ist, empfiehlt das Team des Naturparkzentrums rechtzeitig einen Termin zu buchen.

Aber auch die Angebote, die im Rahmen des Landesförderprojektes „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ kostenfrei in den Wintermonaten angeboten werden konnten, haben zu einer hohen Auslastung des Standortes geführt. Kindergeburtstage und Ferienfreizeiten, die ebenfalls als Teil des pädagogischen Konzeptes auf dem Gelände angeboten werden, sind ebenfalls wieder sehr stark nachgefragt worden.
Einzig die Zahlen im Erftmuseum sind leicht rückläufig. Dabei gehört das Museum, nach Besuchermeinung zu einem Highlight in der Museumslandschaft des Rhein-Erft-Kreises. Die Dauerausstellung, die am Wochenende und jederzeit auf Anfrage geöffnet ist, zeigt eindrucksvoll den 103 km langen Weg der Erft von der Quelle bis zur Mündung. Im Stil eines modernen Heimatmuseums werden an zwölf Stationen Einblicke in die regionalen Besonderheiten gegeben. Für das kommende Jahr wurden neue museumspädagogische Angebote konzipiert und eine Sonderausstellung geplant. Außerdem können ab sofort zwei außergewöhnliche Theater-Führungen von Gruppen gebucht werden.
Die Führungen, bei denen die „Erft“ und der Teufel persönlich anwesend sind, gehören auch zum neuen Winterprogramm, das aktuell aufgelegt wurde. Über 20 offene Angebote für Familien und Erwachsene laden von November bis April dazu ein, das Naturparkzent¬rum und die Landschaft der Erft auch in den Wintermonaten zu besuchen. Zu den Ver¬anstaltungen gehören neben den Angeboten im Museum auch Exkursionen in die Erftaue sowie Vorträge und Experimentierkurse.
Das Programm kann als Faltblatt im Online-Shop des Naturparks unter www.naturpark-rheinland.de/shop bestellt oder im Naturparkzentrum abgeholt werden. Außerdem finden sich alle Informationen zu den Terminen auf der Homepage des Naturparkzentrums unter www.gymnichermuehle.de.