Umweltministerium fördert Bildung für nachhaltige Entwicklung im Naturpark Rheinland

Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: „Ich freue mich sehr, dass wir die wertvolle Arbeit des Naturpark Rheinlands im Landesnetzwerk „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ für ein weiteres Jahr fördern können“.

Der Naturpark Rheinland hat als eine von insgesamt 23 Einrichtungen landesweit erneut eine Förderung des Umweltministeriums für ihre Bildungsarbeit im Bereich der nachhaltigen Entwicklung erhalten. Im Rahmen einer zentralen Feierstunde am 09.04.2019 im Umweltministerium überreichte Frau Ministerin Heinen-Esser den Förderbescheid in Höhe von rund 90.000 Euro an Mareen Henselowsky, die Leiterin des Regionalzentrums und Frank Scheer, den stellvertretenden Geschäftsführer des Naturparks.
Mit der Förderung unterstützt das Ministerium den Naturpark, seine  Bildungs- und Vernetzungsaktivitäten innerhalb des Landesnetzwerks „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) NRW“ in den kommenden zwölf Monaten weiter auszubauen.
Zum Auftakt der nunmehr vierten Förderperiode des BNE-Förderprogramms des Umweltministeriums betont die Ministerin:
„Alle Einrichtungen der Umweltbildung sind für uns wichtige Partner bei der Vermittlung eines verantwortungsbewussten Umgangs mit unserem Planeten. Als außerschulische Lernorte bereichern sie mit ihren Angeboten die Lern- und Bildungsprozesse von Kindern und Jugendlichen. Sie fördern ihre Entwicklung zu verantwortungsvoll handelnden Menschen. Die fortlaufende Unterstützung und Weiterentwicklung des BNE-Landesnetzwerks ist mir daher besonders wichtig.“
Insgesamt 23 Einrichtungen erhielten als BNE-Regionalzentren am 09.04.2019 ihren Zuwendungsbescheid zur Förderung der beantragten Maßnahmen auf dem Gebiet der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Der Förderhöchstbetrag einer Einrichtung liegt wie in den Vorjahren bei maximal 110.000 € pro Jahr. Insgesamt setzt das Umweltministerium Fördermittel in Höhe von rund 2,2 Mio. € ein.  Die BNE Regionalzentren gehören zum landesweiten Netzwerk „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Sie wirken in ihren Kreisen und darüber hinaus.

Der Naturpark wird bereits im dritten Jahr als BNE Regionalzentrum gefördert. Das Geld wird dazu eingesetzt, die vielfältigen Umweltbildungsaktivitäten im Naturpark zu koordinieren, zu vernetzen und weiter im Sinne einer Bildung für nachhaltigen Entwicklung auszubauen. Darüber hinaus werden an den vier Naturparkzentren zahlreiche pädagogische Programme für Kindergärten und Schulen sowie Lehrerfortbildungen angeboten. Sitz des Regionalzentrums ist das Naturparkzentrum Gymnicher Mühle in Erftstadt.   


Zum Hintergrund

Hinter dem BNE-Landesnetzwerk NRW steht eine Arbeitsstruktur aus einer zentralen Koordinierungsstelle, der BNE-Agentur NRW und regionalen Schwerpunkteinrichtungen, den BNE Regionalzentren. Gemeinsam arbeiten alle Beteiligten daran, miteinander ein sich ergänzendes BNE-Angebot für Menschen jeden Alters in NRW aufzubauen und weiterzuentwickeln.
Die BNE-Agentur NRW ist dabei die Fach- und Koordinierungsstelle des Landes. Sie ist im Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz und dort in der Natur- und Umweltschutzakademie (NUA) NRW in Recklinghausen angesiedelt. Von dort aus berät, begleitet und qualifiziert sie in Fragen rund um BNE. Sie unterstützt und koordiniert die Netzwerkarbeit landesweit.
Die geförderten BNE Regionalzentren kommen aus dem Bereich der Umweltbildung, die einen bedeutenden Teil der vielfältigen und dynamischen Bildungslandschaft in NRW ausmacht. Umweltbildungseinrichtungen ermöglichen erfahrungs- und handlungsorientiertes Lernen im Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Sie sind wichtige Partner für Schulen und Kindertageseinrichtungen, aber auch für Hochschulen sowie andere Bildungs- und Weiterbildungseinrichtungen. Mit zielgruppenorientierten Angeboten ergänzen sie Lernprozesse entlang der gesamten Bildungskette.


Weitere Informationen

Umweltministerin Heinen-Esser überreicht Mareen Henselowsky, Leiterin des BNE Regionalzentrums und Frank Scheer, stelllvertretender Geschäftsführer des Naturparks, die Urkunde.