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Ausflugsziele im Naturpark

Es gibt viel zu Erleben!

Eine Wanderung über einen Vulkan, eine Radtour von Burg zu Burg, ein Abenteuer im Kletterpark, ein Spaziergang durch traumhafte Gärten, ein Bad in einer ehemaligen Kohlegrube oder die Spuren der Römer verfolgen - es gibt im Naturpark Rheinland viel zu erleben!

Auf unseren Seiten gibt es jede Menge Touren- und Ausflugstipps. Viele der Ausflugsziele sind bequem mit ÖPNV zu erreichen.

Wandern im Naturpark

So weit die Füße tragen

Ob Fern-, Rund- oder Kurzwanderungen - Wanderer und Spaziergänger kommen im Naturpark voll auf ihre Kosten.
Die unterschiedlichen Landschaften bieten abwechslungsreiche Strecken und laden zu ausgedehnten Erkundungen ein.


Hier geht es zu den Wanderwegen im Naturpark.

 

Hier erfahren Sie alles über unser Wegeleitsystem.

Radfahren im Naturpark

Für jedes Rad das Richtige!

Touren mit steilen Anstiegen und rasanten Abfahrten, flache Strecken ohne anstrengende Steigung, interessante Themenrouten - Radfahrer finden im Naturpark Rheinland immer etwas Passendes. Fast alle Kreise, Städte und Gemeinden bei uns sind mit dem Prädikat "Fahrradfreundlich" ausgezeichnet. Das bedeutet, es gibt ein hervorragendes Netz an Radwegen mit guter Beschilderung.
Außerdem ist der Naturpark Rheinland Teil der Radregion Rheinland. Mit dem neuen Knotenpunktsystem  kommen Sie bestens ans Ziel.


Hier geht es zu den  Radrouten des Naturpark Rheinland.

Baden & Wassersport im Naturpark

Wasserratten und Badenixen

Im Sommer laden die Seen im Naturpark nicht nur zum Baden und Schwimmen ein. Auch die Wassersportler kommen voll auf ihre Kosten. Ob Kajakfahren, Wasserski, Segeln oder Surfen - für alle Wasserratten und Badenixen ist etwas dabei.

 

An diesen Seen ist das Baden im Strandbadbereich erlaubt:

  • Otto-Maigler-See in Hürth
  • Bleibtreusee in Brühl
  • Heider Bergsee in Brühl
  • Liblarer See in Erftstadt
  • Zieselmaar in Kerpen (nur FKK!)
  • Zülpicher Wassersportsee in Zülpich

Schlösser & Burgen im Naturpark

Ritter, Grafen, edle Fürsten

Keine andere europäische Landschaft kann auf vergleichbar engem Raum so viele Burgen, Herrenhäuser und Schlösser aufweisen wie die Region südwestlich von Köln.
Dieser Reichtum an Prachtbauten ist auf die Zeiten zurückzuführen, als sich die Kölner Erzbischöfe, die Grafen und späteren Herzöge von Jülich und die Eifler Fürstengeschlechter die Macht in diesem Gebiet teilten.
Fast jeder Ort im Naturpark hat einen solchen historischen Herrschersitz zu bieten. Viele sind heute in Privatbesitz und können daher leider nur von außen bewundert werden.
Eine Radtour entlang der beliebten Wasserburgen-Route lohnt sich, die Burgen können außerdem bequem per Bus oder PKW angefahren werden.

Gärten & Parkanlagen im Naturpark

Oasen zum Staunen und Luftholen

Die meisten Gärten und Parks im Naturpark finden sich an den zahlreichen Wasserburgen und Schlössern an der Swist, der Erft und ihren Nebenflüssen. Mal wirken sie verwunschen, mal sind sie aufwändig gestaltet - je nachdem, aus welcher Epoche sie stammen.
Die Gärten der repräsentativen Schlösser des 18. Jahrhunderts etwa sind besonders prunkvoll angelegt. Sie sollten allen die Macht und den Wohlstand des Adels zeigen.
Doch auch die neueren Gärten und Parks bieten beeindruckende Blütenpracht und viel Platz, um sich einfach mal treiben zu lassen.

Mühlen im Naturpark

Wasser, Wind und viel Kraft

Die Kraft von Wasser und Wind spielte im Rheinland lange eine wichtige Rolle: Noch heute gibt es daher an der Erft und dem Swistbach zahlreiche Wassermühlen. Auch einige Windmühlen können im Naturpark besichtigt werden.
Mit ihrem Antrieb konnte Korn gemahlen, Öl geschlagen, Tuch hergestellt oder ein Sägewerk betrieben werden. Das Wissen um die Technik dazu brachten übrigens bereits die Römer ins Rheinland. Als die Dampfmaschine dann erfunden wurde, wurde die Kraft der Mühlen irgendwann nicht mehr gebraucht. Heute werden die Mühlen unter anderem als Reiterhof, Café, Gaststätte, Hofladen oder Naturparkzentrum genutzt.

Ton & Keramik im Naturpark

Das Rheinland gibt den Ton an

Im Gebiet des heutigen Naturparks gab es die besten Voraussetzungen für die Entwicklung des Töpferhandwerks und der keramischen Industrie. Oberflächennah gelagerter Ton und Holz für die Brennöfen waren vorhanden, die großen Absatzmärkte waren nah.
Im Vorgebirge und in Brühl wurde vom 7. bis Mitte des 16. Jahrhunderts Gefäßkeramik produziert.
Auch in der ehemaligen Töpferstadt Frechen bestimmten Töpferei und Steinzeugproduktion über Jahrhunderte das wirtschaftliche Leben. Typisch sind die weltweit bekannten Bartmannkrüge, die vom 16. bis zum 19. Jahrhundert in gewaltigen Mengen hergestellt wurden. Diese waren europaweit begehrt und wurden sogar bis Amerika und Australien gehandelt.
Ein weiteres Zentrum der rheinischen Keramikindustrie ist der Töpferort Adendorf. Zahlreiche Töpfereien produzieren und verkaufen hier auch heute noch ihre Ware.

Römisches Rheinland

Grüße aus der Provinz

Von 50 v. Chr. bis 400 n. Chr. gehörte das Rheinland als Provinz Niedergermanien zum römischen Imperium. Wo heute der Naturpark Rheinland ist, war das Leben ländlich geprägt. Von hier aus wurde die Provinzhauptstadt, das heutige Köln, versorgt.
Spuren der Römer lassen sich an vielen Orten im Naturpark finden.
Die bis nach Lyon führende Agrippastraße etwa verband Köln mit Zülpich. Ihr gradliniger Verlauf ist noch teilweise in der Landschaft erkennbar.
Eine um 80 n. Chr. errichtete römische Wasserleitung versorgte damals die Provinzhauptstadt mit 20 Millionen Liter Trinkwasser pro Tag. Aus der Eifel kommend führte sie quer durch den heutigen Naturpark bis nach Köln. Teile davon sind noch erhalten und können über den Römerkanal-Wanderweg entdeckt werden.